S.M.S. Victoria Louise

  • Type: Large Cruiser
  • Scale: 1:250
  • Designer: Markus Wiekowski
  • Publisher: HMV Hamburger Modellbaubogen Verlag
  • Publication Year: 1996
  • Parts: 1713
  • Sheets: 16 x A4
  • Length of Model: 45 cm
  • Typ: Schwerer Kreuzer
  • Maßstab: 1:250
  • Designer: Markus Wiekowski
  • Verleger: HMV Hamburger Modellbaubogen Verlag
  • Erscheinungsjahr: 1996
  • Teile: 1713
  • Bögen: 16 x A4
  • Länge des Model: 45 cm

Victoria Louise was the lead ship of the Imperial Navy’s class of five second-class cruisers named after her. In 1899, the ship was reclassified as a large cruiser. Both ship and class were named in honor of the emperor’s daughter Viktoria Luise of Prussia. The cruiser was decommissioned shortly after the beginning of the First World War, converted into a cargo ship after its end and used for a short time under the name Flora Sommerfeld. The ship was scrapped in Danzig as early as 1923.

Construction

For the new construction of the cruiser II class “L”, the keel was stretched on 9 April 1896 by the Bremer Werft AG Weser. This was the first order for the shipyard to build a large ship by the Imperial Navy. The ship was ready for launch on 29 March 1897, 16 days before Hertha, which had been laid down a good six months earlier. The christening speech was held by the Hereditary Grand Duke Friedrich August von Oldenburg. He also christened the cruiser in the name of Princess Victoria Louise of Prussia, although the spelling of the ship differed from that of its namesake.

Service

The Victoria Louise was first commissioned on 20 February 1899 to conduct sea trials. On 11 September, these had to be interrupted because the Imperial Shipyard Wilhelmshaven had to make some improvements. It was not until 22 August 1900 that the ship could be put back into service and the sea trials could be continued. They lasted until December 21 and revealed the need for further improvements.

From 28 January to 7 February 1901, Victoria Louise was one of the units sent to a naval funeral parade for the late British Queen Victoria. From 20 April 1901, the cruiser belonged to the I Squadron, with which it took part in various maneuvers. In October 1901 and March 1902, the ship was also briefly assigned to the Artillery Inspection and formed during the autumn manoeuvres of 1902 together with the Kleinen Kreuzern Amazone und Hela die I. Aufklärungsgruppe. Vom 23. November bis zum 14. Dezember 1902 wurde die Victoria Louise vorübergehend Flaggschiff des Zweiten Admirals des Geschwaders, Konteradmiral Ludwig Borckenhagen.

From 1 March 1903, the Victoria Louise belonged to the newly formed group of reconnaissance ships of the High Seas Fleet, whose flagship was the Prinz Heinrich. In May 1903, the ship took part in a voyage to Spain and visited Vigo. From 26 to 30 October, it was assigned to the II Squadron to temporarily replace the Hildebrand as flagship, which was in the shipyard. After fleet manoeuvres in the Baltic and North Seas from 30 November to 5 December, in which Victoria Louise again took part in the convoy of reconnaissance ships, the ship was decommissioned in Wilhelmshaven on 12 December 1903

Deployment in the First World War

With the outbreak of the First World War, the Victoria Louise was assigned to the newly formed V Reconnaissance Group, in which the school cruisers were grouped together with the exception of the Freya. The ship was initially used for outpost duty in the western Baltic Sea, where it was attacked by a British submarine. However, the torpedo could be avoided. Since the ships of the Victoria Louise class had inadequate armor protection and had little combat value, they were ordered to be decommissioned on 28 October 1914. Victoria Louise went to Danzig, where she was disarmed from 1 to 7 November and then decommissioned.

Thanks Wikipedia

Die Victoria Louise war das Typschiff der nach ihr benannten Klasse von fünf Kreuzern II. Klasse der Kaiserlichen Marine, die als Panzerdeckkreuzer ausgeführt waren. 1899 wurde das Schiff zum Großen Kreuzer umklassifiziert. Sowohl Schiff als auch Klasse wurden zu Ehren der Kaisertochter Viktoria Luise von Preußen so genannt. Der Kreuzer wurde kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs außer Dienst gestellt, nach dessen Ende zum Frachtschiff umgebaut und kurze Zeit unter dem Namen Flora Sommerfeld genutzt. Bereits 1923 wurde das Schiff in Danzig abgewrackt.

Bau

Für den Neubau des Kreuzers II. Klasse „L“ wurde am 9. April 1896 von der Bremer Werft AG Weser der Kiel gestreckt. Dies war für die Werft der erste Auftrag zum Bau eines großen Schiffes seitens der Kaiserlichen Marine. Das Schiff stand am 29. März 1897 und damit 16 Tage vor der gut ein halbes Jahr eher auf Kiel gelegten Hertha zum Stapellauf bereit. Die Taufrede hielt der Erbgroßherzog Friedrich August von Oldenburg. Er führte auch die Taufe des Kreuzers auf den Namen der Prinzessin Viktoria Luise von Preußen durch, wobei die Schreibweise des Schiffs von der seiner Namensgeberin abwich.

Flottendienst

Die Victoria Louise wurde am 20. Februar 1899 erstmals in Dienst gestellt, um Probefahrten durchzuführen. Am 11. September mussten diese unterbrochen werden, da die Kaiserliche Werft Wilhelmshaven einige Verbesserungen vorzunehmen hatte. Erst am 22. August 1900 konnte das Schiff erneut in Dienst gestellt und die Probefahrten konnten fortgesetzt werden. Sie dauerten bis zum 21. Dezember an und ergaben die Notwendigkeit nochmaliger Nachbesserungen.

Vom 28. Januar bis zum 7. Februar 1901 gehörte die Victoria Louise zu den Einheiten, die zu einer Flottentrauerparade für die verstorbene britische Königin Victoria entsandt wurden. Ab dem 20. April 1901 gehörte der Kreuzer dem I. Geschwader an, mit dem er an verschiedenen Manövern teilnahm. Im Oktober 1901 und im März 1902 wurde das Schiff darüber hinaus kurzzeitig der Artillerieinspektion zugeteilt und bildete während der Herbstmanöver 1902 gemeinsam mit den Kleinen Kreuzern Amazone und Hela die I. Aufklärungsgruppe. Vom 23. November bis zum 14. Dezember 1902 wurde die Victoria Louise vorübergehend Flaggschiff des Zweiten Admirals des Geschwaders, Konteradmiral Ludwig Borckenhagen.

Ab dem 1. März 1903 gehörte die Victoria Louise zum neu gebildeten Verband der Aufklärungsschiffe der Hochseeflotte, dessen Flaggschiff die Prinz Heinrich wurde. Im Mai 1903 nahm das Schiff an einer Spanienreise teil und besuchte Vigo. Vom 26. bis zum 30. Oktober wurde es dem II. Geschwader zugeteilt, um vorübergehend die in der Werft liegende Hildebrand als Flaggschiff zu ersetzen. Nach vom 30. November bis zum 5. Dezember stattfindenden Flottenmanövern in der Ost- und Nordsee, an denen die Victoria Louise wieder im Verband der Aufklärungsschiffe teilnahm, wurde das Schiff am 12. Dezember 1903 in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt

Einsatz im Ersten Weltkrieg

Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Victoria Louise der neu gebildeten V. Aufklärungsgruppe zugeteilt, in der die Schulkreuzer mit Ausnahme der Freya zusammengefasst waren. Das Schiff wurde zunächst für den Vorpostendienst in der westlichen Ostsee herangezogen, wobei es durch ein britisches U-Boot angegriffen wurde. Dem Torpedo konnte jedoch ausgewichen werden. Da die Schiffe der Victoria-Louise-Klasse einen unzureichenden Panzerschutz besaßen und nur noch einen geringen Kampfwert darstellten, wurde am 28. Oktober 1914 ihre Außerdienststellung befohlen. Die Victoria Louise begab sich nach Danzig, wurde dort vom 1. bis zum 7. November desarmiert und anschließend außer Dienst gestellt.