The light cruiser Leipzig was a warship of the German Reichsmarine and Kriegsmarine before and during World War II. Together with the light cruiser Nürnberg, the ship was one of the last light cruisers built in Germany. She was the lead ship of the Leipzig class.
The ship was built from 1929 to 1931 at the Reichsmarinewerft Wilhelmshaven under the restrictions of the Treaty of Versailles. The Leipzig class was one of the largest new buildings of the Reichsmarine after the Deutschland class.
The Leipzig had its first combat missions between the summer of 1936 and spring 1937 in the Spanish Civil War, during which it suffered damage in heavy seas in the Bay of Biscay.
In the early days of the Second World War, Leipzig was involved in several missions to lay mine barriers on the English east coast and trade warfare in Skagerrak and Kattegat.
In the night of 12 to 13 December 1939, Leipzig, together with the light cruiser Köln and the Nürnberg, under the command of the Commander of the Reconnaissance Forces, Rear Admiral Günther Lütjens, formed the security for five destroyers laying a mine barrier near Newcastle. The British submarine Salmon succeeded in torpedoing and severely damaging both the Leipzig and the Nürnberg. A torpedo hit the Leipzig amidships, destroying the two forward boiler rooms. This limited the top speed to 23 knots with only four boilers until they were sunk. On the way home, the British submarine Ursula attacked the Leipzig on 15 December. However, the torpedoes did not hit the cruiser but the fleet companion F 9, which sank within 30 seconds.
During the shipyard layover from December 1939 to November 1940, the ship was decommissioned in February 1940. The two completely destroyed boiler rooms were converted into crew quarters and the ship was converted into a training ship; on 1 December 1940 the Leipzig was put back into service.
After the attack on the Soviet Union, the cruiser took part in bombarding the islands of Ösel and Dagö in the Baltic Sea and then became a training ship again. Considerations for restoring full combat readiness in mid-1943 were abandoned due to a lack of shipyard capacity to replace the destroyed boiler system and the high cost of adapting and modernizing the electronics.
On 15 October 1944, the Leipzig sailed from Gotenhafen in the direction of Świnoujście and was rammed amidships by the heavy cruiser Prinz Eugen by the heavy cruiser Prinz Eugen and cut through to the central keel plate, killing 27 crew members. After successful salvage and makeshift repairs, she was used as a stationary training ship from 13 November 1944.
In March 1945, the Leipzig shelled land targets around Gdynia/Gotenhafen until it was transferred to Aabenraa between 25 and 29 March with refugees and wounded on board. After the capitulation, the ship came to Wilhelmshaven; there the final decommissioning took place on 20 December 1945.
On July 9, 1946, the Leipzig, towed by three tugboats, began its last voyage. Whether it was loaded with poison gas ammunition, as repeatedly published, was not confirmed. On 20 July 1946, at 10:59 a.m., she was sunk by blasting southwest of Farsund at position ♁57° 53′ N, 6° 13′ E. Source: Wikipedia
Der Leichte Kreuzer Leipzig war ein Kriegsschiff der deutschen Reichs- und Kriegsmarine vor und im Zweiten Weltkrieg. Das Schiff gehörte mit dem Leichten Kreuzer Nürnberg zu den letzten in Deutschland gebauten Leichten Kreuzern. Sie war das Typschiff der Leipzig-Klasse. Das Schiff wurde von 1929 bis 1931 noch unter den Restriktionen des Versailler Vertrages auf der Reichsmarinewerft Wilhelmshaven gebaut. Die Leipzig-Klasse gehörte nach der Deutschland-Klasse zu den größten Neubauten der Reichsmarine.
Ihre ersten Kampfeinsätze hatte die Leipzig zwischen Sommer 1936 und Frühjahr 1937 im Spanischen Bürgerkrieg, wobei sie im Golf von Biskaya bei schwerer See Schäden davontrug.
In der Anfangszeit des Zweiten Weltkrieges war die Leipzig bei mehreren Einsätzen am Legen von Minensperren an der englischen Ostküste und der Handelskriegsführung in Skagerrak und Kattegat beteiligt.
In der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 1939 bildete die Leipzig mit dem Leichten Kreuzer Köln und der Nürnberg, unter dem Kommando des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte, Konteradmiral Günther Lütjens, die Sicherung für fünf Zerstörer, die bei Newcastle eine Minensperre legten. Dabei gelang es dem britischen U-Boot Salmon, sowohl die Leipzig als auch die Nürnberg zu torpedieren und schwer zu beschädigen. Ein Torpedo traf die Leipzig mittschiffs, wobei die beiden vorderen Kesselräume zerstört wurden. Dies beschränkte die Höchstgeschwindigkeit mit nur noch vier Kesseln bis zu ihrer Versenkung auf 23 kn. Bei der Heimfahrt wurde die Leipzig am 15. Dezember von dem britischen U-Boot Ursula angegriffen. Die Torpedos trafen aber nicht den Kreuzer, sondern den Flottenbegleiter F 9, der innerhalb von 30 Sekunden sank.
Während der Werftliegezeit von Dezember 1939 bis November 1940 wurde das Schiff im Februar 1940 außer Dienst gestellt. Die beiden vollkommen zerstörten Kesselräume wurden zu Mannschaftsquartieren umgebaut und das Schiff zum Schulschiff umfunktioniert; am 1. Dezember 1940 wurde die Leipzig wieder in Dienst genommen.
Der Kreuzer nahm nach dem Angriff auf die Sowjetunion an der Beschießung der Inseln Ösel und Dagö in der Ostsee teil und wurde danach wieder zum Schulschiff. Überlegungen zur Wiederherstellung der vollen Kampfbereitschaft Mitte 1943 wurden wegen fehlender Werftkapazitäten für den Ersatz der zerstörten Kesselanlage und des hohen Aufwandes zur Anpassung und Modernisierung der Elektronik aufgegeben.
Am 15. Oktober 1944 lief die Leipzig von Gotenhafen in Richtung Swinemünde aus und wurde auf der Fahrt bei dichtem Nebel vor Hela von dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen mittschiffs gerammt und bis zur Mittelkielplatte durchtrennt, wobei 27 Besatzungsmitglieder den Tod fanden. Nach erfolgreicher Bergung und behelfsmäßiger Reparatur wurde sie ab dem 13. November 1944 als stationäres Schulschiff verwendet.
Im März 1945 beschoss die Leipzig Landziele um Gdingen/Gotenhafen, bis sie zwischen dem 25. und 29. März mit Flüchtlingen und Verwundeten an Bord nach Apenrade verlegt wurde. Nach der Kapitulation kam das Schiff nach Wilhelmshaven; dort erfolgte am 20. Dezember 1945 die endgültige Außerdienststellung.
Am 9. Juli 1946 trat die Leipzig, von drei Schleppern gezogen, ihre letzte Reise an. Ob sie, wie wiederholt publiziert, dabei mit Giftgasmunition beladen war, wurde nicht bestätigt. Am 20. Juli 1946, morgens um 10.59 Uhr, wurde sie südwestlich Farsund auf der Position ♁57° 53′ N, 6° 13′ O durch Sprengung versenkt. Source: Wikipedia